FILME |
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SHORTS ONE
State of the Art, der RESFEST flagship showcase der Kurzfilme, mixt live action, Animationen, Motion Graphics
und Dokumentarfilme aus Südafrika, Spanien, Großbritannien, Korea, Holland und den USA. Wie immer, zeigt sich
dieses Programm besonders international. Neben den Newcomern TheBlackHeart Gang mit ihrem prächtigen und
opernhaften „The Tale of How“, werden herausragende Arbeiten von Künstlern, die dem RESFEST Publikum vertraut sind,
wie Run Wrake, PES und Chris Shepherd gezeigt sowie drei Weltpremieren von Festival Alumni: Johan Kramer´s
ergreifendes Porträt eines fast blinden spanischen Jugendlichen 0.08; Stefan Nadelman´s Küchen-gesteuerte Weltkriegsgeschichte
„Food Fight“ und RND# Maestro Richard Fenwick´s Konzept-Thriller „The Box“.
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SHORTS THREE
Ob es am derzeitigen kulturellen Klima liegt oder an der vermehrten Häufigkeit von Naturkatastrophen,
in letzter Zeit ist bei den Filmemachern deutlich die Intention gestiegen, ihr Publikum vor Angst verrückt zu machen.
Dieses Jahr gab es jedenfalls mehr als genug außergewöhnliche „chills“ und „thrills“ verbreitende Einreichungen,
um dieses dunkle und gruselige Programm zusammenzustellen.
Es reicht von der Weltpremiere des polnischen Films „Moloch“ vom
Regisseur Marcin Pazerera, der eine seltsame Symbiose von Fabriken und Menschen zeigt, bis hin zum amerikanischen Sundance
Jury Prize Gewinner Carter Smith und seinem Film „Bugcrush“, ein verstörender Einblick in die Gefahr sich an die High School
Gewohnheiten eines Vororts anzupassen. Der Holländer Rosto reißt uns mit „Jona/Tomberry“ in einen durchgedrehten Albtraum hinein,
während der in Venezuela geborene und in Großbritannien ansässige Carl Zitelmann durch seine lebhaften und grellen Animationen
in „Temerario“, die letzten Momente eines Cowboys erlebbar macht.
Im Ganzen gesehen wird FEAR AND TREMBLING mit manchmal
grauenvollen Tricks und deren Auswirkungen ins Unterbewusstsein vordringen und sich dort einnisten.
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EVERYTHING UNDER THE SUN
Beim Sichten der Tausenden von Einreichungen in diesem Jahr war eines besonders augenfällig:
Filmemacher reagieren vermehrt heftig und direkt auf die komplexen Herausforderungen des modernen Lebens.
Hier ist eine Auswahl von stilistisch sehr unterschiedlichen Arbeiten, die sich schamlos problemorientiert
zeigen und die Probleme sind weitreichend:
die Zerbrechlichkeit der Umwelt, Stammzellenforschung, Abholzung,
Kernspaltung, die Anti-Globalisierungsbewegung, um nur einige zu nennen. An einem Punkt in der Geschichte
angekommen, an dem viele von uns, individuell und kollektiv, mehr Antrieb zum verantwortungsvollen Engagement
verspüren, ist es eine beachtliche Ermutigung und Inspiration, wenn talentierte Filmemacher eifrig zeigen, wo es lang geht.
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CINEMA ELECTRONICA
Wie immer zeigt diese beliebte Programmschiene die Fähigkeit talentierter Filmemacher aus der ganzen Welt,
die aufregendsten elektronischen und Hip Hop Nummer des letzten Jahres kongenial in Videoclips umzusetzen.
Die Auswahl beinhaltet Besement Jaxx, Hifana und Massive Attack, Robert Hales „Smiley Faces“ für Gnarls Barkley
und Danger Mouse´s „Grey Video“. Elswehere, +Cruz and Shane Lester schlagen für den japanischen DJ Uppercut zu
mit “What You Standin´For” und neue Talente wie der irische David O´Reilly mit „Szamar Madar“ für die Venetian
Snares und Frankreichs Nadia Micault mit “L’amour Made in Taiwan” für Sir Alice beweisen ihren Sinn für modische Trends.
Der Australier Nicolas Randall beendet die Party mit „All He needs“, eine freches Cover von Mike Mills zukunftweisendem
„All I Need“ für Air, das halb Parodie, halb Hommage ist.
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VIDEOS THAT ROCK
Das unbarmherzig eklektische, Rock orientierte Musik Video Programm von RESFEST war nie ein Platz für traditionelle
Performance Videos, obwohl es heuer ein radikales Retake in diesem Stil zeigt, in Form von Nima Nourizadeh’s ironischer
behind-the-scenes Parodie für Hot Chip´s Sommer Hit „Over and Over“. Viele der anderen Videos im Programm arbeiten mit
raffinierten Animationen um epische, fantastische Stories mit ambitionierten Inhalten zu präsentieren: Joel Trussell’s
“War Photographer” für Jason Forrest, eine übermütig animierte Geschichte von rivalisierenden Rock and Roll Vandalen und
Elliott Jokelson und Loyalkaspar´s Kreide-und-Wasserfarben Video für Pinback’s “Fortress” sind Kriegs-Dramen, während
Chris Hopewell’s “Marble House” für Knife, den Tag einer Mäusefamilie in Stop-Motion zeigt und Monkmus’ “Travel Is Dangerous”
für Mogwa eine großartige vielschichtige Story über Umweltzerstörung ist, ebenfalls tief im Tierreich angesiedelt.
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BY DESIGN
Unser jährlicher Überblick über die besten Arbeiten aus den Bereichen Motion Graphics, CGI, Broadcast Design und innovativer Animationstechnik.
Die in diesem Jahr gezeigten Filme beziehen ihre Inspiration aus den verschiedensten Quellen und von den unterschiedlichsten Objekten -
von Kuckucksuhren bis hin zu Fußbällen. Ebenso breitgefächert sind die angewandten Animationstechniken - von State-of-the-Art-CGI bis zu einer
Stop-Motion-Animation, die nur aus Post-It-Zetteln besteht.
Neu mit dabei sind diesmal der multidisziplinäre Zauberkünstler Takagi Masakatsu aus Tokio mit seiner poetischen Tour de Force "Bloomy Girls"
und das hochgelobte US-Duo Impactist, das sich mit "Ranch" auf eine mystische Reise begibt. Zugleich geben zwei visuelle Großmeister und langjährige
RESFEST-Artists ihr Comeback beim diesjährigen Festival: Ben Stokes mit der Weltpremiere von "Dub Projector", seiner Hommage ans Filmemachen, sowie
Graham Woods mit seinem hypnotischen und evokativen Video für Scott Walker’s "Jesse".
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RADIOHEAD, THE VISIONARIES
Ist Radiohead die beste Band der Welt? Möglicherweise. Aber hinter ihrem bemerkenswerten musikalischen Talent,
verdienen die Herren Yorke, Greenwood, Greenwood, O’Brien und Selway zusätzliche Aufmerksamkeit für ihr erstaunliches
und bahnbrechendes Talent fürs Filmemachen und ihre sorgfältig gebauten und immer kunstvollen Musik Videos.
RESFEST war immer bestrebt den vielversprechenden Nachwuchs aufzuspüren und unser 10jähriges Jubiläum bietet den perfekten
Anlass, um die unverwechselbaren filmischen Arbeiten der Band aus dem letzten Jahrzehnt zu feiern. In Zusammenarbeit mit
Dilly Gent, der uns auch beim Zusammenstellen dieses Spezialprogramms unterstützte, hat Radiohead dazu beigetragen, auf besondere
aufstrebende Visionäre aufmerksam zu werden: Jonathan Glazer (“Street Spirit” and “Karma Police”), Chris Hopewell (“There, There”),
Shynola (“Pyramid Song”) und viele andere.
Fans der Rocker aus Oxfordshire werden hoch erfreut sein über die vielen Hits im Programm.
“No Surprises,” “Go To Sleep” und “Paranoid Android” sind ebenso darin enthalten wie Raritäten vom Feinsten: Monkey Hub’s Animation
für das akustische “Creep,” “blips” for Kid A in Werbeclip Länge von den Vapour Brothers, Videos von Radiohead TV, “Down Is the New Up”
und “Video Tape” von Nigel Godrich’s From the Basement TV series, und das brandneue “Harrowdown Hill,” von Thom Yorke’s Solo Album, The Eraser.
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UNSUNG HEROES
„Geben ist seliger als Nehmen“, sagt eine alte Weisheit und deshalb, anlässlich des 10. Geburtstags vom RESFEST, machen wir ein Geschenk:
ein Programm mit einigen der besten Musik Videos, die jemals am Festival zu sehen waren. RESFEST hat immer schon Musik Videos als eigene
Kunstform anerkannt und diese Kompilation ist wahrhaft intergalaktisch. Man darf sich nicht die Chart topping Singles erwarten, obwohl H5’s
erstaunliches “Remind Me” für Röyksopp eine Ausnahme ist. Die ausgewählten Filme haben ihre höchst eigenständige Existenzberechtigung mit
dem Ziel ihre Songs überraschend und herausragend zu verstärken.
Einige Favoriten, die das Publikum zum Schmunzeln brachten werden zu sehen sein,
wie Ruben Fleischer’s “We Know Something You Don’t Know” für DJ Format mit seinen ausgelassenen „breakdancing“ Furien und Alex Budovsky’s
manische Animation für (The Real) Tuesday Weld’s (catchy-as-all-get-out) “Bathtime in Clernkenwell,” neben Klassikern für Air, Cornelius, UNKLE,
Phoenix and anderen.
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A DECADE OF RESFEST
Seit seinen Anfängen als einmalig geplantes Screening von neuen digitalen Arbeiten in einer Galerie in San Francisco hat RESFEST immer die
Handwerker, die „Do-It-Yourselfs“, die Tapferen und Avantgardisten favorisiert. Für unser 10jähriges Jubiläum haben wir zehn Meilensteine
ausgewählt, um die 10 Jahre des Festivals zu repräsentieren und die vielfältigen Wege zu zeigen auf denen die RESFEST Filmemacher das Medium
wieder neu erfunden haben.
Die unterschiedlichen Zugänge beinhalten Michael Overbeck’s „Tongues and Taxis“ und Pic Pic André’s „Le grand sommeil“
mit ihren verdrehten neuen Anwendungen von Animation, einen radikal neuen Blick auf Dokumentarfilm in Stefan Nadelman’s „Terminal Bar“ und Bob
Sabiston’s „Snack and Drink“, die faszinierende Entdeckung eines schmerzhaften kreativen Prozesses in Virgil Widrich´s „Fast Film“ und David
Elli´s „Letter to the President“. Das Ergebnis ist ein ganz und gar einzigartiger Querschnitt an filmischen Innovationen und Fortschritt.
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ROCK THE BELLS
US | 2006 | 113:00
REGIE/SCHNITT: DENIS HENRY HENNELLY, CASEY SUCHAN
PRODUCERS: DENIS HENRY HENNELLY, CASEY SUCHAN, KURT DALTON, HENRY LOWENFELS
EXECUTIVE PRODUCERS: JOHN MURPHY, BARRY POLTERMANN, CHANG WEISBERG, DAN FARAH
ASSOCIATE PRODUCERS: JESSICA HAGAN, MARY PAT BENTEL
KAMERA: JEFF BOLLMAN, LEIF JOHNSON
MUSIK: J. FORCE
DARSTELLER: CHANG WEISBERG AND GUERILLA UNION, THE WU-TANG CLAN, REDMAN, DILATED PEOPLES,
SAGE FRANCIS, MC SUPERNATURAL, JURASSIC 5, EYEDEA + ABILITIES
Was braucht man um eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen – besonders eine, die eine Herausforderung ist,
wie die Wiedervereinigung der neun besessenen Understatement Künstler, ehemals die Mitglieder der legendären Hip Hop
Legende Wu-Tang Clan? Die Regisseure Denis Henry Hennelly und Casey Suchan’s zeigen in “Rock the Bells” mitreißend und im
schnellen Rhythmus den Insider Zugang von Konzert Promoter Chang Weissberg, der idealistisch und letzten Endes auch
erfolgreich, den Wu-Tang Clan im Jahr 2004 für das jährliche Hip Hop Festival Rock the Bells in Kalifornien bucht, nur
einige Monate vor dem Tod von ODB (Russell Tyrone Jones). Der Film, der auch die Auftritte von Redman, Dilated Peoples,
MC Supernatural und Sage Francis zeigt, gilt bereits als das „Woodstock“ der Hip Hop Generation.
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TRICKY WOMEN GOES RESFEST
Brandneue Arbeiten aus der digitalen Schatzkiste des heimischen Festivals,
das sich ganz dem Animationsfilmschaffen von Frauen verschrieben hat:
TRICKY WOMEN 07 TRAILER
WIENER WUAST (Maya Yonesho, J/A, 4:48)
AFTER (Kim Hoce, UK, 6:30)
DAIKON ASHI (Ru Kuwahata, US, 1:30)
URBAN CREATURES (Bianca Scharler, A, 1:25)
RADICALIZED (Klara Swantesson, S, 7:42)
OH DEER (Chungmin Moon, NZ, 5:39)
LARRY, GO HOME (Alina Bliumis, US, 2:30)
BLUE, KARMA, TIGER (Mia Hulterstam and Cecilia Actis, S, 12:00)
YOU NEVER LISTEN (Alys Hawkins, UK, 3:00)
SPRÖSSLING (Anne Breimann, D, 8:30)
SKY BAR (Kitty Linn, US, 2:37)
Frauen sind seit Anbeginn der Filmgeschichte sehr präsent im Animationsfilm.
Viele Künstlerinnen setzen gerade in diesem Medium thematische wie ästhetische Innovationen.
Die bunte Themenpalette des Programms reicht von sehr persönlichen Geschichten, brisanten politischen Themen, wie Überwachung, Zivilcourage,
flexibler Arbeitsmarkt, bis hin zu dokumentarischen Arbeiten, wie „Blue, Karma, Tiger“, wo drei Graffiti-Künstlerinnen über ihre Arbeit erzählen.
Musikclips, die Chill-Out Atmosphäre verbreiten, sind ebenso präsent, wie eine bizarre Geschichte über „alternative Fortpflanzungsmethoden“ oder
eine Japanerin, die das touristische Wien zum Thema ihres Films macht.
Die Vielfalt an Techniken macht das Programm besonders attraktiv und es wird gezeichnet: digital, auf Papier oder Glas, auf Leinwand gemalt,
mit Scherenschnitt, Cut Out, Skulptur oder Pixilation gearbeitet und das Material mit diversen Techniken digital bearbeitet (z.B.: Photoshop,
After Effects, Wacom, AFX Compositing).
So unterschiedlich die Themen und Techniken sind, so vielfältig sind die Produktionszusammenhänge, die Herkunft und Ausbildung der Künstlerinnen.
Die Animationen des Programms sind Diplomfilme, im Zuge von Artist-in-Residence Stipendienprogrammen oder als völlig unabhängige in Eigenregie und
Eigenproduktion unternommene Arbeiten entstanden.
CULTURE2CULTURE WEBSITE
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DIGITALE MINIATUREN
Eine Auswahl aus den feinsten aktuellsten Arbeiten der österreichischen Avantgarde vom
besten Filmverleih der Welt
ALL PEOPLE IS PLASTIC (Harald Hund, 12:00)
INT.16/45//SON01/30x1 (lia, 5:40)
ELESYN 15.625 (Billy Roisz, 10:00)
UNE PETITE ILLUSION (Michaela Schwentner, 3:45)
LUUKAAKNGAS – UPDATED, REVISED (Dariusz Kreczek, 8:00)
ORDER-RE-ORDER (Barbara Doser&Hofstetter Kurt, 7:00)
…AS THEY PASS…/MNEMOSYNE01 (Brigitta Bödenauer, 6:00)
PATHS OF G (Dietmar Offenhuber, 1:30)
COLLIDER 2 (Didi Bruckmayer, 5:00)
INTERFERENZEN (Manuel Knapp, 10:12)
MISSISSIPPI (Arash, 6:00)
Harald Hunds 3-D-Animation “All People Is Plastic” nimmt auf Fritz Langs “Metropolis” (1927) ebenso Bezug wie auf die Kritik eines
Jacques Tati und zeigt ein Bild der Stadt als Disziplinierungsmaschine und Ort der mitunter skurrilen Gleichschaltung.
Kalkulierte Unentschiedenheit zwischen VJ-Minimalismus und den Fragmenten einer erzählerischen Absicht, vielleicht eine Schöpfungsgeschichte in
digitalem Gewand, präsentiert lia, während Michaela Schwentner in “Une petite Illusion“ François Truffaut aus dem traditionellen
Kinokontext rücksichtslos herausholt sowie Dietmar Offenhuber es in „Paths of g“, wenn auch ganz anders, mit Stanley Kubrick macht.
In Dariusz Kreczek „Luukaakngas – updated, revisited“ erleben wir finnische Autostraßen, von Webcams gefilmt, durch die serielle
Montage von Einzelbildern und die Raffung in einer eigentümliche Animierung und Beseelung. Die „kalkulierte Unvorhersehbarkeit“
formuliert Manuel Knapp in „Interferenzen~ v0.1 “; „Nichts kann ohne Ordnung existieren und nichts kann entstehen ohne Chaos“ – diesem
wissenschaftlichen Lehrsatz von Einstein folgen Barbara Doser&Hofstetter Kurt, die unter dem Label Parallel Media ihre beeindruckenden
abstrakten Videos herstellen, in ORDER-RE-ORDER.
Der Filmemacher Arash lässt in „Mississippi“ mit der Digitalkamera spielerisch die
Grenzen zwischen Chaos und Struktur, Abstraktion und Gegenständlichkeit verschwimmen und tanzt mit der Tonspur seinen Film in konkrete
Form. Ein digitales Gebilde, schön wie eine Discokugel, schießt dem Betrachterauge in Didi Bruckmayers „collider 2“ entgegen, springt
mit aller Wucht zurück und nimmt erneut Anlauf, begleitet von Schlagzeugsounds und Computer gestützter Elektronik,
- unermüdlich auf Kollisionskurs.
SIXPACKFILM WEBSITE
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